Zweimal Markt
Veröffentlicht: 26. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Madeira 2018, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Alltag, Funchal, Madeira, Markt Hinterlasse einen Kommentar„Markt auf Madeira“ ist ein touristischer Topos, an dem niemand vorbeikommt, der sich hier aufhält, gehört doch das Angebot an exotischen Früchten zu dem sehenswertesten, das die Insel zu bieten hat. (Ich schreibe mit Absicht „Früchte“, denn beim Gemüse ist die Auswahl zwar groß, bewegt sich aber in deutlich vertrauteren Bahnen.)
Richtig lohnt sich der Besuch der zentralen Markthalle von Funchal eigentlich nur am Freitag und Samstag, wenn in dem architektonisch schönen Gebäude ein echter Bauernmarkt stattfindet – ansonsten bekommt man das Obst deutlich günstiger und mit mindestens ebenso großer Auswahl in den „Frutaria“ genannten Geschäften – eins ist gleich gegenüber.
So bin ich letzten Samstag, als ich aus den Bergen zurück war, auch gleich früh zum Markt gegangen – und habe mich, im schönsten Getümmel, ins Café VOR die Halle gesetzt, um endlich den Morgensonnenbblick auf die alte Zuckerfabrik einzufangen. (Das ist sozusagen der Blick auf die Stelle, von der aus ich an einem der ersten Tage die Markthalle gezeichnet hatte.) Nachher war ich dann noch kurz in der Fischhalle.

Blick auf die alte Zuckerfabrik in Funchal am Morgen – und angedeutet ein paar Fische in der Markthalle.
Dann war es schon fast Mittag. Zu meiner großen Freude saß heute auch wieder eine Schau-Stickerin vor einer der Stickereimanufakturen, so dass ich mich trotz Autos und Abgasen daran machte, sie zu zeichnen – Caféhausstühle zum Hinsetzen gibt es dort zum Glück genug. Die echte Madeira-Stickerei fasziniert mich immer wieder; sie ist keine Volkskunst, sondern ein Kunsthandwerk, das im 19.Jahrhundert als effektive Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eingeführt wurde.

Schau-Stickerin vor einer Stickereimanufaktur. (Gestickt wird normalerweise natürlich zu Hause, in der Manufaktur werden die Stücke vor- und nachbereitet.)
Der nächste Tag – gestern, mein vorletzter Tag auf Madeira – war ein Sonntag, und sonntags gibt es einige große Märkte in Kleinstädten; Märkte, die weitgehend von Einheimischen besucht werden. Entsprechend unromantisch geht es dort zu, eine nüchterne Halle, keine vordergründige Exotik. Da es draußen in Strömen groß und der Ort – Estreito de Câmara de Lobos – auf 500m Höhe liegt, war die Atmosphäre eher matschig-grau, alle Männer, die sonst mit ihrem Kaffee und ihrem Schnaps draußen gestanden hätten, drängten sich drin am Geländer.
Zurück in Funchal war es Mittag, und ich bin ins Selbstbedienungsrestaurant bei Pingo doce, einem großen Supermarkt, eingekehrt. Ich mag diesen Ort, erstens bekommt man dort preiswert beste portugiesische Hausmannskost zu essen, und zweitens kann man relativ ungestört Menschen aller Bevölkerungsgruppen zeichnen.

Männern an Geländern – in einem bergigen Land ein vertrauter Anblick. Auf der rechten Seite zwei Porträts aus dem Selbstbedienungsrestaurant in Funchal.
Von den Bergen ans Meer
Veröffentlicht: 24. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Botanische Malerei, Madeira 2018, Pflanzen, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Madeira, Pflanzen 7 KommentareIn den letzten Tagen war ich ein bisschen auf Madeira unterwegs, bin etwas gewandert, habe viel gezeichnet und wenig geschrieben. Heute nun war Ruhetag und ich bin dazu gekommen, einiges fertigzustellen und zu fotografieren.
Es war recht kalt oben in den Bergen, knapp über null Grad, so dass ich draußen nur eine Zeichnung angefangen habe – und die später auch im warmen Panorama-Café fertiggestellt.

Die Landschaft unterhalb des Encumeada-Passes: Von den rauen Bergen reicht der Blick bis ans Meer.
Sehr schön, fast parkartig (und nicht so windig) war ein gut gepflegter Weg entlang einer hochgelegenen Levada. Dort kam ich auch dazu, mir die reichhaltige Pflanzenwelt des Laurisilva, des Lorbeerwaldes, genauer anzusehen. Gezeichnet habe ich sie, in Decken gewickelt und das letzte bisschen Tageslicht ausnutzend, auf meinem Hotelbalkon – denn bei Hotelzimmerlicht hat man kein Gefühl für die richtige Farbe.

Drei Pflanzen aus dem Lorbeerwald. Die ohne Beschriftung sucht noch ihren Namen.
Am nächsten Tag ging es hinunter an die Nordküste. Dort ist es – von der Brandung abgesehen – still, Saison ist nur im Sommer. So aß ich meinen Fisch ganz allein auf der Terrasse, und danach zeichnete ich den Abendhimmel.

Blick von São Vicente nach Porto Moniz, Madeira Nordküste.
Glücklich lauschte ich der Brandung unter meinem Hotelfenster, und am nächsten Vormittag machte ich mich an den Versuch, etwas Brandung mit Aquarell einzufangen.

Brandung – ein Versuch.
Lange saß ich im winzigen Ortszentrum von São Vicente. Bei Kaffee und Bolo de Arroz, eine Art traditionellem Muffin aus Reismehl, probierte ich erst mit Miniskizzen herum und blieb auch bei dem etwas lockeren Strich. Beide Bilder sind vom gleichen Platz in unterschiedliche Richtungen gezeichnet. Es war gar nicht so einfach, die Stimmung zeichnerisch festzuhalten: das graugrüne, sehr gleichmäßige Licht, und die kalkweißen Fassaden mit ihren dunklen Lavastein-Umrahmungen.
- „A Lealdade“ – „Zur Treue“ – steht an der Hauswand, vermutlich war das mal Dorfgasthof und Laden in einem.
- Typisch madeirischer Kirchturm.
Wandertag
Veröffentlicht: 20. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Bewohntes Gelände 1, Ink&Wash, Madeira 2018, Mixed Media, Pen&Ink, Reiseskizzen, visuelles Tagebuch | Tags: Madeira Hinterlasse einen KommentarGestern war mein erster Wandertag. Ich hatte mir eine leichte Tour oberhalb von Funchal ausgesucht, entlang einer schon lange stillgelegten Levada war der erste Teil ein bequemer Wanderweg – wenn auch durch eher weniger spektakulären Eukalyptuswald. Als der Wald endete, endete leider auch die Levada, dafür hatte ein unangenehmer kalter Sprühregen begonnen – auf 900 m Höhe kann es auch in afrikanischen Breiten ganz schön ungemütlich werden.
Zum Rasten fand sich dann eine Bushaltestelle – wenn auch kein Bus; stattdessen ein ebenfalls auf Levadasuche befindlicher Wandergefährte. So gingen wir zu zweit das Stück Straße, das irgendwann mal eine Levada gewesen war, und verpassten trotz mehrmaligen Fragens den Wiedereinstieg für das letzte Wegstück. *

Im Nirgendwo auf Madeira.
In Funchal hingegen strahlte die Sonne, und im schwindenden Licht begann ich mein Abendessen vorzubereiten – nicht ohne noch eine kleine Skizze zu machen (koloriert habe ich beide heute, dafür war es dann schon zu dunkel geworden.) Der Stil ist eine kleine Hommage an den Kölner Zeichner Peter Hoffmann, dessen Bilder ich sehr schätze.

In Ferienwohnungen gibt es nie ordentlich scharfe Messer.
* Für Leute, die Madeira kennen oder es kennenlernen wollen: es handelt sich hier um den Weg von Santo da Serra nach Camacha auf der Levada da Serra.
Markthalle
Veröffentlicht: 19. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Architektur, Madeira 2018, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Funchal, Madeira, Moderne Ein KommentarDie Markthalle in Funchal ist in meinem Februarurlaub eine feste Größe. Über die Stimmung dort habe ich in den vergangenen Jahren schon einmal etwas geschrieben, und es gibt natürlich keinen besseren Ort, um Menschen zu zeichnen. Auch dieses Mal war ich pünktlich Freitag Morgen um acht dort.

Auf dem Bauernmarkt in Funchal, früh um acht. Die beiden haben nur Wurzelgemüse im Angebot und langweilen sich etwas.
Am Abend vorher allerdings hatte ich mich zum ersten Mal dem Gebäude gewidmet. Letztes Jahr war eben hier in Funchal, angeregt durch einen Hotelbau von Oscar Niemeyer, mein Interesse an der Architektur der Moderne wieder erwacht. Und dann war da auch noch dieses Gerichtsgebäude im „Estado-Novo-Stil“, das mir allerhand zum Nachdenken aufgab über Ideologie und Moderne.
Jetzt sah ich zum ersten Mal bewusst, dass auch die Markthalle dieser architektonischen Epoche zuzuordnen ist, irgendwo zwischen Art déco, Futurismus und Heimatstil. Ich setzte mich im dicksten Feierabendverkehr neben eine Ampel, versuchte die Menschenmassen, Autos, Busse, Laternen zu ignorieren und mich wirklich auf das im Abendlicht erstrahlende Gebäude mit seinen Rundungen und Vorsprüngen zu konzentrieren – wobei der nächste Spaziergang daran entlang mir zeigte, dass es rechtwinkliger ist als gedacht, nur eine Längsseite verläuft aufgrund der Straßenführung schräg.

Das Markthallengebäude In Funchal/Madeira, gezeichnet mit Lexington Grey Ink in vorkoloriertes Hahnemühle Watercolour Book.
Der psychedelische Garten
Veröffentlicht: 18. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Madeira 2018, Pflanzen, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Funchal, Kamelie, Madeira, Park Hinterlasse einen KommentarGanz oben auf meinem – ansonsten sehr ruhig angelegten – Besichtigungsprogramm in Funchal stand der Jardim Palheiro, auch unter dem Namen „Blandy’s Garden“ bekannt. Ich hatte ihn erst im vergangenen Jahr, bei meinem dritten Madeira-Aufenthalt, entdeckt und wusste kaum, wie ich ihm zeichnerisch beikommen sollte. Zur Geschichte und Anlage habe ich hier einiges geschrieben.
Besonders erinnerte ich mich an die wohl über hundert blühenden Kamelien und an einen etwas verwilderten, abseitigen Gartenabschnitt, in dem Montbretien und Calla unter europäisch-winterlich kahlen Platanen wucherten – ein wahrhaft psychedelischer Anblick. (Für Nicht-Gärtner: Montbretien sind leuchtend orange, bis zu einem Meter hohe lilienartige Hochsommerpflanzen, Calla große weiße Trichter, die man für viel Geld beim Blumenhändler kauft. Beide erwartet man eher nicht im Frühlingswald.)
Die dritte Pflanzenart, die um diese Jahreszeit den hochgelegenen Garten prägt, sind Magnolien von leuchtendweiß bis tiefviolett, z.T. als riesige alte Bäume.
Ich war mit dem ersten Stadtbus, der fast direkt vor meine Haustür abfuhr, hochgekommen und hatte in den ersten anderthalb Stunden den Garten für mich allein – bis dann nach und nach einige Besucher kamen – der klassische Kurzurlauber verirrt sich hier eher nicht hinauf. Und so konnte ich ganz in Ruhe eine Gartenrunde drehen, bevor ich wusste, was und wie ich zeichnen wollte. Locker vorkolorierte Seiten und Postkarten halfen mir, es nicht allzu genau zu nehmen.

Eine von hunderten – eine rosa Kamelie hängt über den Weg.
- Montbretien unter kahlen Platanen.
- Magnolien.
Gleich um die Ecke
Veröffentlicht: 16. Februar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Madeira 2018, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Funchal, Madeira Ein KommentarGestern hatte ich noch große Pläne gemacht, wo ich überall hinwill auf Madeira dieses Jahr. Als ich dann heute morgen, am zweiten Reisetag, ganz still noch im Dunkeln aufs Meer sah, ging meine Uhr schon langsamer und ich bin erst einmal mit Sonnenaufgang eine Runde durchs Viertel gelaufen – natürlich auch auf der Suche nach Zeichenmotiven, versteht sich. Und wie das so ist, mal fehlt der Wein, mal der Becher, an der einen Stelle sind zu viele Autos, an der nächsten blendet die Sonne – und wo soll ich mich bloß hinsetzen, stehen mag ich heute morgen noch nicht …
Fast vor der Haustür – es war bereits warm geworden – passte es dann doch noch: ein Imbiss mit ein paar Tischen, Schatten und ein interessanter Blick … Nur das Format musste ich etwas überlisten, ich mag sonst lieber Hochformate, hatte aber das Hahnemühle Watercolour Book noch vom Eutiner Treffen her liegen. (Ist das gleiche Papier wie das Büchlein mit den Dezemberbildern, nur doppelt so groß und Breitformat.)

Rua Doutor Juvenal – in der Nähe meiner Ferienwohnung.
Januar
Veröffentlicht: 16. Januar 2018 Abgelegt unter: Allgemein, Alltag, Mixed Media, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Alltag, Moderne, Oper, Porträt Hinterlasse einen KommentarMein schönes Dezemberbüchlein ist, ungedenk aller guten Vorsätze, doch nicht ganz voll geworden und hat noch für mehr als den halben Januar gereicht. Kaum hat sich der Vorsatz des Täglichzeichnens verdünnt, steigt auch der Aufwand für das einzelne Blatt: alle drei hier gezeigten sind zu Hause oder im Zug koloriert, wenn auch in sehr unterschiedlichem Umfang.
Zuerst ein Porträt eines Schweriner Pastors i.R., schnell mit brauner Feder gezeichnet bei einem anregenden Sonntagsnachmittagsgespräch und später nach Foto noch ausgiebig koloriert.

Porträt P.V., Pfarrer im (Un)Ruhestand.
Im Theater zu zeichnen hat immer mehrere Tücken: meist ist es dunkel im Saal, und wenn man zu sehr raschelt und kratzt, fühlt sich die Nachbarschaft belästigt. Also auch hier nur ein paar Striche mit Bleistift, quasi Blindzeichnen. Umso schöner, wenn die Betrachtung bei Licht authentischer geworden ist als erwartet und die nachträglich aufgetragene Farbe die Stimmung bewahrt. Hier der aktuelle Schweriner Otello: Desdemona im magentafarbenen Kleid und Otello als überangepasster Mohr in deutscher Offiziersuniform.

Verdis Oper Otello in der aktuellen Schweriner Aufführung.
Den unbestreitbaren Farbenhöhepunkt bildete die aktuelle Ausstellung des Schweriner Staatlichen Museums, das große Teile der Sammlung Frank Brabant zeigt, mit dem Schwerpunkt auf Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. Nicht nur, dass die Bilder selbst z.T. sehr farbkräftig waren, man hat sie, angelehnt an die Hängung in der Brabantschen Wohnung, auch vor kräftig farbige Wände gehängt. Im Vergleich zu meiner sonstigen Neigung zu eher verhaltenen Tönen ist mein Skizzenblatt geradezu eine Primärfarbenorgie geworden.
Auf der linken Seite habe ich das Bild „Der Pope“ von Josef Scharl abgebildet, einem jener Künstler, deren künstlerische Laufbahn durch Krieg und Emigration gebrochen war. Das Bild hat mich durch die starke Präsenz des Abgebildeten tief beeindruckt. Wieder einmal habe ich festgestellt, wie sehr viel mehr ich mich einem Kunstwerk nähere, wenn ich es zeichne als wenn ich es nur betrachte. Rechts hinter den beiden Besucherinnen angedeutet ist ein in Rot, Orange und verschiedenen Blautönen geradezu explodierendes Porträt des Sammlers Brabant zu angedeutet.

Eindrücke aus der Ausstellung der Sammlung Brabant in Schwerin. Mehr Gouache als Aquarell.
Dezemberbilder 4
Veröffentlicht: 30. Dezember 2017 Abgelegt unter: Allgemein, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Hamburg, Japan Hinterlasse einen KommentarNach ein paar Tagen Pause war heute wieder Gelegenheit zum Zeichnen. Zuerst meine Tochter im Zug nach Hamburg. Ich begann die Zeichnung mit dem auffälligen Schmuckstück, einer keltischen Triskele, und eigentlich sollte es nur eine flüchtige Skizze werden, aber ich konnte dann zu Hause der Versuchung nicht widerstehen, das nur mäßig ähnlich Porträt noch ein bisschen auszuarbeiten.

Uta mit Triskele.
Unser Ziel war die Ausstellung „Tiere“ des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe. Der Bogen reichte von steinzeitlicher Schnitzarbeit bis zur Videoinstallation; passend zum ostasiatischen Schwerpunkt des Museums waren auch einige wunderbare japanische Exponate zu sehen. Zum Zeichnen bot sich ein Kabuto, ein Samurai-Helm, mit einer Hirschgeweihverzierung an. Ich habe zu Hause noch ein bisschen nachgelesen und erstaunt festgestellt, dass diese Helme wirklich beim Kampf getragen wurden.

Ein sogenannter Kabuto, ein Samurai-Helm mit Gesichtsmaske und reicher Verzierung. Besonders geschmunzelt haben wir über den bürstenförmigen Schnurrbart.
Dezemberbilder 3
Veröffentlicht: 26. Dezember 2017 Abgelegt unter: Allgemein, Alltag, visuelles Tagebuch | Tags: Alltag, Freiberg/Sa., Katzen 2 KommentareVorweihnachtszeit- und Weihnachtstage, gefüllt mit Familie. Für eine kleine Skizze findet sich fast immer der Raum, und ein bisschen Collage stellt den Bezug zum Erlebten auf einer weiteren Ebene her.

Nach dem Einkaufen für meine Mutter raten wir noch ein bisschen Kreuzworträtsel.
Am Heiligen Abend bin ich bei meiner Mutter, deren Welt sehr klein geworden ist. Der Duft der Räucherkerze ist ein wunderbarer Anker in die Kinderweihnachtszeit. Zum Zeichnen hatte ich einige Seiten mit verschiedenen Papieren vorbereitet, entschieden habe ich mich für eine mit einem Stück handgefertigtem Einwickelpapier.

Ein Räuchermann aus Freiberg/Sa., wo ich geboren bin.
Den zweiten Weihnachtstag verbringe ich mit meinen erwachsenen Kindern zu Hause. Sohn und Kater liegen einträchtig auf dem neuen grünen Sofa.







