Auf der Schwäbischen Alb

Um auf der Schwäbischen Alb zu wandern, muss man erst einmal hinauf gelangen. Von Balingen, dem Endpunkt meiner letzten Pilgerstrecke, führt der Weg geradewegs 350 Höhenmeter den Steilhang hinauf, der hier „Albtrauf“ heißt. Der Weg führt durch abenteuerliche Landschaft voller Felsbrocken und wilder Vegetation, um dann unvermittelt auf einer Hochebene herauszukommen.

Erste Übernachtung auf der Alb war in Tieringen. Im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern gibt es hier noch ein Hotel, einen Tante-Emma-Laden und eine Kneipe. Am Morgen hatte auch die Kirche geöffnet.

Abwärts ging es durch das Tal der Bära, durch hübsche und wenig zersiedelte Dörfer, dem nächsten Etappenziel Nusplingen entgegen.