Pilze II

Nebel und Nachtfrost kündigen den Winter an; die Pilzsaison ist lange vorbei. Bevor ich mich adventlichen Beschäftigungen zuwende, wollen noch diverse angefangene Skizzenbücher zugeklappt und weggeräumt werden, so auch das mit den Pilzen. (Ich hatte ihnen ein eigenes Buch spendiert, das natürlich noch nicht voll geworden ist.)

Bevor ich mich in den sumpfigen Laubwäldern um Schwerin mit giftigen Raritäten beschäftigte, hatte ich eine schöne Sammeltour in einem ausgedehnten Kiefernwaldgebiet gemacht. Butterpilze für mehrere Großfamilien, ausreichend Maronen und leider nur ein Edelreizker und ein Steinpilz waren die Ausbeute. Den Steinpilz, ein kleines, aber mustergültiges Exemplar habe ich zu Papier gebracht.

Der Jaßnitzer Forst, eines der ausgedehntesten Waldgebiete Mecklenburgs, wird an seinen schönsten Stellen von kleinen Wasserläufen durchzogen; an deren Rändern wachsen auch Laubbäume. Im Pappellaub fanden sich einige hübsche (und trotz ihrer „giftigen“ Farbe sicher essbare) Violette Rötelritterlinge. Meine Exemplare waren schon etwas ausgeblichen, manchmal strahlen sie in deutlich kräftigerem Violett.



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