Völkerkunde oder: Chinoiserie 2.0
Veröffentlicht: 7. Juli 2019 Abgelegt unter: Architektur, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: China, DDR, Potsdam, Rokokko Ein KommentarEigentlich hatte ich die Rosen zeichnen wollen: hunderte alte Sorten kann man im Rosengarten am Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci bewundern. Wenn man zur richtigen Zeit kommt. Ich aber war zwei, drei Wochen zu spät, die Hitze hatte das ihre dazu beigetragen, dass nur noch ein paar Nachzüglerinnen ihre letzten rosa Blütenköpfe zeigten. Außerdem wurde es dort rasch heiß.
So wanderte ich weiter zum Chinesischen Teehaus, einem Pavillon im „chinesischen“ Stil, dessen lebensgroße vergoldete Figuren unter „Palmen“-Säulen uns viel über das Weltbild des Rokokko und wenig über das China jener Zeit erzählen: eine Chinoiserie. Bewacht wurde das Gebäude von einem grimmig dreinschauenden Herrn meines Alters, der mich daran erinnerte, dass Potsdam einst eine Hochburg sehr staatsnaher DDR-Beamter gewesen war.
Kaum hatte ich es mir auf meiner schattigen Bank gemütlich gemacht, kamen drei echte Chinesinnen des Wegs und begannen vor der Figurengruppe für ein Foto zu posieren. Zwei von ihnen überstiegen eine niedrige Hecke am Wegrand und im selben Moment hörte man es von innen laut an die Scheibe wummern. Als die Damen nicht reagierten, kam der Wachmann in erstaunlichem Tempo um die Säulen herum gerannt und brüllte: „MACHT IHR DITT IN CHINA OOCH SO, ODA WATT?“

Am früheren Beruf des Herrn hatte ich nun keinen Zweifel mehr. Die Chinesinnen aber schlenderten geruhsam weiter und ließen mich mit der Frage zurück, ob ihnen wohl eine App verraten hatte, was die goldenen Figuren darstellen sollten.
Der rote Zug
Veröffentlicht: 3. Juli 2019 Abgelegt unter: Allgemein, Aquarell, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Moderne, Potsdam Ein KommentarAm Tag, als die Hitze kam, war ich früh aufgestanden. Von meinem kleinen Hotel in Potsdam-West war ich schon vor 7 Uhr aufgebrochen, um an der Neustädter Havelbucht nach dem richtigen Blick zu suchen. Ungefähr vor 45 Jahren hatte ich als Schülerin hier schon einmal gezeichnet – das griffige und einfach zu erfassende Motiv gehörte zum Standardprogramm unseres Kunstunterrichts.
Ich fand das Sujet meines ersten urban sketches weitgehend unverändert wieder – die Brücke, die Hochhäuser (die seinerzeit ganz neu gewesen waren), das Wasser. Die Bäume schienen mir höher als damals (kein Wunder nach so langer Zeit) und die Bootsliegplätze hatte es wohl auch noch nicht gegeben, genau so wenig wie die „Seerose“, einen Mütherschen Schalenbau, auf dessen Terrasse ich es mir jetzt bequem gemacht hatte.
Und auch die roten Züge, der so bildwirksam im Viertelstundentakt über die Brücke rollten, hätte es 1975 nicht gegeben. Nicht nur, dass Züge grau oder grün gewesen waren: diese Strecke war von der Berliner Hauptverbindung nach Westen zu einer Nebenstrecke geworden, auf der neben streng bewachten Transitzügen nur eine kleine Stadtlinie verkehrte, die kaum noch jemand zu brauchen schien.
Die roten Züge wissen, dass es anders kam.

Epilog: Karlsruhe
Veröffentlicht: 25. Juni 2019 Abgelegt unter: Hommage, Reiseskizzen, Urban Sketching | Tags: Baden, Friedhof, Karlsruhe Hinterlasse einen KommentarAuf dem Heimweg von meiner Frühlingsreise habe ich noch einen Tag in Karlsruhe Station gemacht, um einen alten Freund zu besuchen. Ich hatte die Stadt einige Jahre nicht gesehen und fand sie freundlich und verjüngt vor – auch wenn meine Zeichnungen weder die schönen modernen Campusgebäude noch die die vielen jungen Menschen zeigen.
Am Ankunftsabend saß ich in der fallenden Dämmerung auf einem kleinen dreieckigen Platz in der Oststadt (hat Karlsruhe eigentlich auch Plätze, die NICHT dreieckig sind?) und zeichnete mein Hotel. Es herrschte eine ruhige und friedliche Stimmung dort, etwas von (noch?) nicht gentrifizierter Nachbarschaft; vielleicht war ich ja auch nur selbst nach zwölf Tagen Pilgerweg so friedvoll gestimmt … Passend dazu versuchte ich mich in meditativer Genauigkeit, ein wenig in Anlehnung an die Karlsruhe-Skizzen von Tatjana Kulikova; doch am Ende sieht es doch wieder sehr nach mir aus.

Am nächsten Tag lernte ich den sehr schönen Karlsruher Hauptfriedhof kennen. Hier versuchte ich nicht, in den Schuhen von jemand anders zu gehen; ich zeichnete schwungvoll drauf los und auch die Farbe kam gleich vor Ort aufs Blatt.

Bagger, Reframing und Popkultur
Veröffentlicht: 24. Juni 2019 Abgelegt unter: Alltag, Bewohntes Gelände 8, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Kleidung, Popkultur, Schwaben, Tracht Hinterlasse einen KommentarFast schon wäre es mir zur Mühsal geworden, die letzten Seiten im Reisebuch vorzeigbar herzurichten – zum Glück hatte ich gestern ein paar „leere“ Stunden zur Verfügung, in denen ich noch ein bisschen Farbe und Schrift verteilen konnte.
Einiges, wie die flüchtigen Skizzen der letzten, kurzen Wanderetappe von Bisingen nach Balingen bleibt unfertig und ungescannt zwischen den Buchdeckeln. Dafür leistete ich am Morgen beim Frühstück, schön im Warmen hinter einer großen Scheibe, meinen Beitrag zu einem derzeitigen running gag der Urban Sketcher: ich zeichnete einen Bagger. (Und hatte, da keine Wanderetappe anstand, Zeit für die Kolorierung.) Das kleine Bagger-Glück war ein schönes Beispiel für das, was Psychologen auf neudeutsch Reframing nennen: Dinge neu zu bewerten, in dem man sie in einem anderen Rahmen betrachtet – eine Baustelle vor dem Hotel gehört sonst ja eher nicht zu den Reisefreuden.

Im Regio von Tübingen nach Stuttgart konnte ich noch das Rätsel lösen, was es mit den jungen „Trachten“-Träger*innen auf sich hatte, die uns hier in der Gegend immer mal wieder aufgefallen waren. Eine junge Frau in einem rosa Dirndl saß in meinem Sichtfeld; sie war so sehr mit sich, ihrer Verkleidung, ihrer Bierbüchse und dem Gespräch mit ihrem Gegenüber beschäftigt, dass ich sie ungestört zeichnen konnte.
In Bad Cannstadt stieg sie aus, und mit ihr noch zahlreiche andere bedirndlte und belederhoste Gleichaltrige, die dem „Wasen“ zustrebten, einem Stuttgarter Volksfest. Dass es dort seit einigen Jahren Usus geworden ist, sich in etwas zu kleiden, was man eher ein popkulturelles Zitat als eine Tracht im eigentlichen Sinn bezeichnen kann, war sogar der Lokalpresse einen Artikel wert. (Und erinnerte mich daran, im vergangenen Herbst im tiefsten Mecklenburg Zaungast eines „Oktoberfestes“ gewesen zu sein, zu dem die Menschen ähnlich faschingsmäßig kostümiert antraten.)

Über Berg und Tal II
Veröffentlicht: 7. Juni 2019 Abgelegt unter: Bewohntes Gelände 8, Botanische Malerei, Pflanzen, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Hohenzollern, Pflanzen, Schloss Hinterlasse einen KommentarWeiter geht es mit meinem Reisebericht, der mittlerweile ein Rückblick geworden ist. In Rottenburg (von dem ich nicht eine einzige Zeichnung mitgebracht habe) verlassen wir das Neckartal und biegen nach Süden ab. Von jetzt ab gibt es, im Vorland der Schwäbischen Alb, wieder ausgedehnte Waldgebiete – wenn sich auch die Zersiedelung in den kleineren Tälern weiter ins Land frisst. Am nächsten Wandertag bekommen wir davon jedoch wenig mit.

An den Wegrändern begleiten uns einige Pflanzen, die wir von unserem Zuhause im Nordosten Deutschlands nicht kennen; schließlich lege ich mir sogar eine Bestimmungs-App zu, die zuverlässig auch offline funktioniert.



Die Burg Hohenzollern bestimmt von nun an die Landschaft. Doch bis wir dort ankommen, haben wir noch eine Tagesetappe zurückzulegen. Sie führt an Schloss Lindich vorbei, einem wenig harmonischen Konglomerat aus Schloss (privat, mit hohem Zaun), einer Reitanlage und verfallenden Nazi-Baracken (mit Stacheldrahtzaun und in Zwangsversteigerung, wie ich lese.) Dazwischen ein edles Restaurant, in dessen Garten wir rasten, während es aus einem zugezogenen Himmel immer mal tröpfelt.

Urban Sketching
Veröffentlicht: 1. Juni 2019 Abgelegt unter: Mixed Media, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Schwerin 4 KommentareZeichnen ist seiner Natur gemäß eine etwas einsame Angelegenheit: die Hände sind mit Stift und Papier beschäftigt und der Geist wendet sich möglichst ungeteilt dem Motiv zu. Um so lustiger wird es, wenn sich eine Handvoll Leute treffen, um genau das gemeinsam zu tun: Urban Sketching.
Heute gab es einen Zeichentag in Schwerin, und vom Schweriner Stadtrand bis nach Hamburg, Lübeck, Eutin und Kiel waren Gäste gekommen.



Tübingen
Veröffentlicht: 26. Mai 2019 Abgelegt unter: Bewohntes Gelände 8, Reiseskizzen, Urban Sketching | Tags: Fachwerk, Hölderlin, Schwaben, Tübingen Ein KommentarNatürlich gehe ich zuerst zu Hölderlin. Das Turmzimmer am Neckar, daneben die Trauerweide, und wenige Schritte davon das evangelische Stift, in dem immer noch Theologiestudenten wohnen, wenn auch nicht mehr zu zehnt wie einst Hölderlin und Hegel in der „Geniestube“. *
Als ich zu Hölderlin gehe, ist es schon dunkel, ein feiner Niesel fällt und an Zeichnen ist nicht zu denken; erst am nächsten Mittag – Tübingen beschert mir einen Ruhetag – ist es so weit. Er liegt auch am Weg, der Turm, der fast so etwas wie Tübingens Wahrzeichen geworden ist – und das schon vor hundert Jahren war, als das originale Haus abbrannte und man es mit Turm wieder aufbaute. Auch ich helfe der Wahrheit, der sogenannten, noch ein bisschen auf die Sprünge, indem ich den grauen Tag mit Farben anreichere.

Später am Markt kann ich präziser arbeiten, wenn auch nicht zu präzise, sonst werde ich nicht fertig. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich in dem kühlgrauen Wetter einen Fensterplatz im Café ergattere.

Als ich, wie sich das so gehört für eine Pilgerin – auch wenn sie gar nicht nach Santiago geht -, die Jakobuskirche besuche, beginnt sich verhalten die Sonne zu zeigen. Ich setze mich in das blasshelle Licht, das durch die kitschigen Rosenfenster ins Innere fällt, und lasse den Ort auf mich wirken: eine Ausstrahlung von Schlichtheit, von Alltag, von selbstverständlichem Gemeindeleben, etwas von einer anderen, fremden, lange vergangenen Zeit …

Erst im Gehen bemerke ich die Reliefs, das kleine, das wohl einen Pilger zeigt mit Tasche und Stab, und das große – es ist etwa mannshoch – mit seiner geheimnisvollen Sonnenfigur. Als ich sie fertig gezeichnet habe, frage ich eine Frau aus der Gemeinde nach dem Pilgerstempel: den gäbe es beim Schuster gegenüber. Beim Schuster? Und wirklich, da ist ein Schusterladen, kein mister minit, sondern ein richtiger Schusterladen mit einem kleinen Mann mit Schürze und riesigem Schnauzbart, und als ich mich mit meinem frisch gestempelten Buch noch mal umdrehe, sehe ich den Aufsteller vor der Kirchentür: „Heute Handauflegen“ …
*Zu Hause nehme ich, immer noch auf Hölderlins Spur, Thomas Knubbens „Hölderlin. Eine Winterreise“ zur Hand – und erinnere mich, dass dieses Buch, in dem der Autor Hölderlind Fußreise nach Bordeaux nachwandert, eines der Samenkörner war, aus dem diese meine eigene große Wanderung gewachsen ist.
Bebenhausen oder: 34.000 Eier für einen Turm
Veröffentlicht: 18. Mai 2019 Abgelegt unter: Architektur, Bewohntes Gelände 8, Reiseskizzen, Urban Sketching, visuelles Tagebuch | Tags: Frühe Neuzeit, Gotik, Grüner Mann, Kloster, Romanik, Schwaben, Zisterzienser Hinterlasse einen KommentarKloster Bebenhausen hat etwas von einem Sagenort. Umgeben vom „Schönbuch“, einem alten Reichswald, schmiegt es sich in eine Talsenke. Es wurde im Ring einer vorbestehenden Burg erbaut und ist noch heute umgeben von Wassergraben, Mauerkranz und Türmen, auch die Wirtschaftsgebäude aus Fachwerk sind noch da; in einem hatte ich mein Nachtquartier.
Zum Glück hatte ich am nächsten Tag ausreichend Zeit. (Naja, für Zeichner reicht die Zeit natürlich nie.) Erst einmal versuchte ich mit einem Bilderbogen die Fülle an Motiven zu erkunden: den Kreuzgang mit seinen filigranen Maßwerkfenstern (keins gleicht dem anderen!), die zahlreichen romanischen und gotischen Säle, die Kirche von außen und innen …

Der filigrane Dachreiter (geradezu eine Essenz von Gotik) ist so etwas wie das Markenzeichen des Ortes. Er wurde der zisterziensischen Schlichtheit erst im Spätmittelalter zugefügt, als die strengen Ordensregeln schon etwas gemildert waren. Der Dachreiter ist auch alltagsgeschichtlich interessant, hat sich doch die komplette Baukostenabrechnung erhalten. So wissen wir, dass die Bauarbeiter – einschließlich der Arbeiter im Steinbruch – in den gut zwei Jahren Bauzeit neben vielem anderen 30 Zentner Wildschwein und 34.145 Eier aßen und solche Mengen an Wein tranken, dass dieser den größten Posten auf der Rechnung ausmachte.

Den Grünen Mann finden wir auf einem Treppenpfosten der Kanzel. (Ich liebe Grüne Männer.) Innerhalb des zisterziensischen Graus (Farben und Schmuck durften nur sehr zurückhaltend verwendet werden) hat diese Kanzel aus der Reformationszeit eine irritierende Wirkung. Sie quillt über von Dekor und Farbe, Säulen und Säulchen würden einem Hundertwasser-Haus gut zu Gesicht stehen; und inmitten von üppigem Renaissancedekor tummeln sich pralle und ziemlich nackte Putten und Engel beiderlei Geschlechts – kurz nach der Reformation war der Protestantismus anscheinend nicht überall puritanisch.
Nach Bilderbogen und Grünem Mann habe ich mir im Kapitelsaal noch eine richtig gründliche perspektivische Studie gegönnt. Der Kapitelsaal ist einer der ältesten Räume im Kloster, architektonisch an der Schwelle von der Romanik zur Gotik; er diente als täglicher Versammlungsort.

Esslingen II
Veröffentlicht: 11. Mai 2019 Abgelegt unter: Allgemein, Bewohntes Gelände 8, Reiseskizzen, Urban Sketching | Tags: Esslingen, Fachwerk, Pilgerweg, Schwaben, St.Denis 2 KommentareInzwischen bin ich wieder zu Hause, mit einer Menge an Eindrücken, Gedanken, Erinnerungen … und natürlich Zeichnungen, ganz- , halb- und viertelfertigen, und wie jedes Mal stellt sich die Frage, wie nun mit denen verfahren. Im Ist-Zustand dokumentieren? Weiter ausführen? Schon unterwegs war mir klar, dass ich mich für Letzteres entscheiden, die Nachfreude von der Reise möglichst lange auskosten würde.
In Winnenden fing die Wanderung an und führte um Stuttgart herum nach Esslingen, der viel zu wenig bekannten Fachwerkstadt, in der ich einen ganzen Tag blieb. Die vor Ort fertig gewordenen Bilder hatte ich schon gezeigt. Die Stadtkirche St.Dionys mit ihrer zugleich wuchtigen und aufragenden Kraft hat mich sehr beschäftigt, und meine ersten beiden Esslinger Zeichnungen galten ihr.
Bevor ich anfing, hatte ich noch die Idee, mir zwei dunkelgraue Farbstifte – einen wasserfesten und einen wasserlöslichen – zu kaufen, um für schnelle Zeichnungen eine Alternative zu Füller und Bleistift zu haben, wollte ich doch unbedingt die von der Zeichnerin Antje Gilland empfohlene „Sketchwalk“-Methode ausprobieren – mehrere Miniskizzen zum Finden eines interessanten Themas.

Am nächsten Tag habe ich mich an das Fachwerk gewagt – das bekannteste Gebäude, das Alte Rathaus, lag im schönsten Mittagslicht, ich fand einen Restauranttisch im Schatten – nichts wie los! Leider drehte die Sonne schneller als erhofft und Farbe und Schatten wurden gestern Abend zu Hause noch kräftig vertieft.

Danach setzte ich mich noch einmal in die Kirche, um den Lettner zu zeichnen, der mir bei meiner Motivsuche besonders entgegen gekommen war. Das Wort „Lettner“ kommt von lat. lettere – lesen – es bezeichnet eine durchbrochene Abtrennung, von der aus, ähnlich wie später von der Kanzel, gepredigt und dem großenteils analphabetischen Volk aus Bibel und Heiligenlegenden vorgelesen wurde.

Esslingen
Veröffentlicht: 27. April 2019 Abgelegt unter: Architektur, Bewohntes Gelände 8, Reiseskizzen, Urban Sketching | Tags: Esslingen, Fachwerk, Schwaben, St.Denis 5 KommentareEsslingen ist eine Stadt mit viel Geschichte und dazu passender Architektur: Kirchen, prachtvolle Fachwerkbauten, eine Burg … Dass sie weniger Touristen anzieht als andere Städte mit vergleichbarer Geschichte, mag vielleicht dem Umstand geschuldet sein, dass sie in das industrialisierte und zersiedelte Umland von Stuttgart eingebunden ist.
Ich habe mir auf meinem Weg einen Extra-Tag für Esslingen gegönnt und zeichnerisch natürlich nur an der Oberfläche seiner vielen Schätze kratzen können.

Berühmt ist Esslingen für seine prachtvollen Fachwerkhäuser, über 200 soll es davon geben, einige besonders wertvolle wurden leider in den 80ern abgerissen.

