Straßburg – Teil 3 und Schluss

An meinem letzten Straßburger Tag konnte ich dann doch noch Freundschaft mit dem Münster schließen. Wiederum am zeitigen Vormittag fand ich es dieses Mal geöffnet, Nonnen eilten zur Messe in einer Seitenkapelle und der Sicherheitsmensch am Eingang wies auch mich nicht ab.

Da saß ich dann endlich glücklich fast allein in der großen Kirche. Beim Anblick der hypergotischen Westfassade mag man nicht vermuten, dass der östliche Teil – Chor, Apsis und ein Teil der Querschiffe – in einem prächtigen romanischen Stil erbaut sind. Dorthin setzte ich mich und versuchte mich wieder einmal in Perspektive. Vor Ort zog ich nur Bleistiftlinien, Schattierungen und Farbe kamen erst zu Hause dazu. Für die Schatten blieb ich bei Graphit in Form von wasserlöslichen Graphitstiften und ganz zum Schluss noch etwas Aquarellfarbe mit Graphitpigment.

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Der romanische Chorraum des Straßburger Münsters am Morgen.

 

Abends dann der Gegenentwurf zur sorgfältig ausgemessenen Perspektive: ein kleiner Versuch, die Atmosphäre der Stadt einzufangen, natürlich wieder von einem Restauranttisch aus, der dieses Mal auf eine belebte Straßenkreuzung schaute.

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Vor dem Restaurant „Chaîne d’or“ in Straßburg.



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