Dezemberbilder 4

Nach ein paar Tagen Pause war heute wieder Gelegenheit zum Zeichnen. Zuerst meine Tochter im Zug nach Hamburg. Ich begann die Zeichnung mit dem auffälligen Schmuckstück, einer keltischen Triskele, und eigentlich sollte es nur eine flüchtige Skizze werden, aber ich konnte dann zu Hause der Versuchung nicht widerstehen, das nur mäßig ähnlich Porträt noch ein bisschen auszuarbeiten.

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Uta mit Triskele.

Unser Ziel war die Ausstellung „Tiere“ des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe. Der Bogen reichte von steinzeitlicher Schnitzarbeit bis zur Videoinstallation; passend zum ostasiatischen Schwerpunkt des Museums waren auch einige wunderbare japanische Exponate zu sehen. Zum Zeichnen bot sich ein Kabuto, ein Samurai-Helm, mit einer Hirschgeweihverzierung an. Ich habe zu Hause noch ein bisschen nachgelesen und erstaunt festgestellt, dass diese Helme wirklich beim Kampf getragen wurden.

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Ein sogenannter Kabuto, ein Samurai-Helm mit Gesichtsmaske und reicher Verzierung. Besonders geschmunzelt haben wir über den bürstenförmigen Schnurrbart. 

 


Dezemberbilder 3

Vorweihnachtszeit- und Weihnachtstage, gefüllt mit Familie. Für eine kleine Skizze findet sich fast immer der Raum, und ein bisschen Collage stellt den Bezug zum Erlebten auf einer weiteren Ebene her.

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Nach dem Einkaufen für meine Mutter raten wir noch ein bisschen Kreuzworträtsel.

Am Heiligen Abend bin ich bei meiner Mutter, deren Welt sehr klein geworden ist.  Der Duft der Räucherkerze ist ein wunderbarer Anker in die Kinderweihnachtszeit. Zum Zeichnen hatte ich einige Seiten mit verschiedenen Papieren vorbereitet, entschieden habe ich mich für eine mit einem Stück handgefertigtem Einwickelpapier.

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Ein Räuchermann aus Freiberg/Sa., wo ich geboren bin.

Den zweiten Weihnachtstag verbringe ich mit meinen erwachsenen Kindern zu Hause. Sohn und Kater liegen einträchtig auf dem neuen grünen Sofa.

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Dezemberbilder 2

Hier kommen die nächsten beiden Bilder aus dem kleinen Hahnemühle-Buch.

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Gestern war ein Freund mit seinem kleinen Sohn zu Besuch. Während wir uns unterhielten, lag der Knabe ganz versunken auf dem Fußboden und spielte mit der Brio-Bahn (die ich von meinen Kindern aufbewahrt habe.)

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Ein Bild aus der Serie „Auf dem Tisch unter der Lampe“. Dieses Mal eine letzte Gartenrose in einer seltsam messingfarben glasierten Vase aus den 60ern.


Dezemberbilder

Manchmal gelingt es mir trotz aller guten Vorsätze nicht, mich zum Zeichnen aufzuraffen, und – wer kennt das nicht! – das aufkommende schlechte Gewissen macht den Neuanfang von Tag zu Tag schwerer. Für solche Zeiten habe ich ein Skizzenbuch, aus dem nichts veröffentlicht wird. Es liegt auf dem Esstisch, Stifte und Pinsel daneben. Meistens klappt es, und nach ein paar Tagen ist die Blockade überwunden.

So auch dieses Mal. Und, nein, ich zeige jetzt auch nichts aus diesem Buch, sondern das, wozu es mich angeregt hat. Bei meinem Gerstäcker-Besuch in Dresden hatte ich mir ein kleines Hahnemühle-Aquarellbuch mitgebracht, 30 Seiten, gerade passend für einen Monat. Hier ein paar Seiten daraus.