Parks und Schreine …

… so stellen wir uns Japan vor. Dass zwei Bilder davon hier als Nächstes kommen, hat vor allem damit zu tun, dass dies Orte sind, die zum Betrachten und Verweilen geschaffen wurden – dort werden Bilder eher fertig als auf belebten Dachterrassen und im Fischrestaurant.

Tokio, das muss hier einmal deutlich gesagt werden, ist über weite Strecken eine Betonwüste. (Überhaupt hat Japan ein spezielles , nun ja, liebevolles Verhältnis zu Beton in jeglicher Form.) Ein Park kann da, zumindest für die müßiggehende Touristin, ein paar Stunden lang Abhilfe schaffen. Der Kyusumi-Park ist eine etwa 150 Jahre alte Anlage im traditionell japanischen Stil: Teich, Teehaus, Trittsteine … Über dem Wasser schwebt malerisch ein Silberreiher, während ein Kormoran seine Flügel trocknet.

Am Tag nach dem Parkbesuch verließen wir Tokio Richtung Norden, unsere nächste Station war die Stadt Shiogama. Hier gibt es neben dem Fischereihafen (für den sie besonders bekannt ist) auch einen sehr schönen und bedeutenden Shinto-Schrein. Zu beobachten waren mehrere Familien in festlicher Kleidung, z.T. im Kimono, die mit Kindern unterschiedlichen Alters zu verschiedenen Ritualen dort waren – ein schöner Anblick.



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