Häslabronn

Für Häslabronn macht der Mittelfränkische Pilgerweg einen Umweg, der sich lohnt. (Und auf dem mich passenderweise gleich ein hoppelnder Hase begrüßte.) Das Dorf hat 26 Einwohner in einer Handvoll vorbildlich renovierter Fachwerkhäuser, eine Schulbushaltestelle und – daher der Knick im Pilgerweg – eine Jakobskirche, die im Mittelalter einmal eine Wallfahrtskirche war. Das Kirchlein – und mit ihm das Dorf – wird von den Pilgern belebt und hat sich darauf eingestellt: eine freundliche Anwohnerin war, als ich ankam, gerade dabei, einen Kasten Mineralwasser hinzustellen, und ein paar hübsch kitschige Postkarten mit Pilgermotiven gibt es auch.

Gezeichnet habe ich am Ende, wie man sehen kann, die Bushaltestelle, nicht zuletzt, weil in passender Entfernung eine bequeme Bank stand. (Und es sich soweit abgekühlt hatte, dass ich nicht durch die Morgenkühle rasen musste.) Und, ach ja, als ich zu Hause nachlas, fand ich heraus, dass der Name Häslabronn von „Haselnuss“ kommt – wie gut, dass Hasen nicht lesen können.

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Der Schulbus ist vermutlich er einzige Bus, der das 26-Seelen-Dorf Häslabronn anfährt. Auf der linken Seite ein Ausschnitt aus einer Postkarte, die im Kirchlein auslag.



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