Erfurt

Nach einer Woche thüringer Kloßküche hatte ich in Erfurt erst Mal das Bedürfnis nach etwas Asiatischem, vorzugsweise in Sichtweite einer ansprechenden Kirche. Am Wenigemarkt fündig geworden, fand ich das Teekännchen im Vordergrund anziehender als die (Aegidien-)Kirche im Hintergrund.
(Nein, es raucht nicht aus dem Deckelgriff, da habe ich nur zu dick aufgetragen.)
Und, natürlich, sind Kanne und Tasse eine Hommage an Liz Steel.

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Später fand sich dann auch noch die passende Kirche, die Predigerkirche, in der Meister Eckhart sowohl als Novize in den Dominikanerorden eintrat und wohin er später als Prior zurückkehrte.
Diese Kirche im Nachmittagslicht zu zeichnen war eine schöne Übung im Eckhartschen Sinn. (Und ein Gegenpol zum allgegenwärtigen und bis zur Unkenntlichkeit zur Marke etablierten Luther.)

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One Comment on “Erfurt”

  1. […] der Wissenschaften im Spätmittelalter ist ohne die Dominikaner nicht denkbar, und auch der große Meister Eckhardt mit seiner weit über jede klerikale Kleingeisterei hinausreichenden intellektuellen Mystik war ein […]

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