Wielandgut und schiefer Turm

Am Ilmradweg schläft so manches im Dornröschenschlaf, besonders an einem verregneten Herbsttag (an dem, wenn man sie denn besonders dringend bräuchte, natürlich auch sämtliche Dorfgasthäuser geschlossen haben).

So fanden sich auch im Oßmannstedter „Wielandgut“ nur zwei Parzen, die eine leere Museumskasse bewachten, aber außer geistiger keine weitere Nahrung anzubieten hatten. Dabei war Christoph Martin Wieland vermutlich eine viel interessantere Gestalt, als taubenbekleckerte Denkmäler vermuten lassen, ein lebensfroher Familienmensch und Schriftsteller, dem wir u.a. die ersten deutschen Shakespeare-Übersetzungen verdanken.

Den guten Zustand des Gutes, das er nur wenige Jahre bewirtschaftete (auch Goethe war zwei Dörfer weiter kein erfolgreicher Gutsherr) verdanken wir wiederum Jan Philipp Reemtsma.

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Wielandgut Oßmannstedt, Blick vom Staudengarten auf das Gutshaus.

Der nächste Ort Richtung Weimar ist Denstedt, hier steht eine Burg mit einem unproportional dünnen und eindrucksvoll schiefen Turm.

Burg Denstedt mit schiefem Turm

Burg Denstedt mit schiefem Turm



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