Kein Kaffee, kein Kuchen

Gegenüber der Gößweinsteiner Basilika prangt auf einem Hügel die dortzulande unvermeidliche Burg. Mit Türmchen und Zinne sieht sie aus wie vom Tourismusbüro aufgestellt, jeden Moment erwartet man Ritter Kunibert an der Brüstung zu sehen – wenn man sich den Antennensalat wegdenkt, der irgendwas mit Fernsehen zu tun hat.

Macht man sich die Mühe hinaufzusteigen, erwartet einen allerdings eine Überraschung in Form einer schwarzen Tafel, auf der mit Kreide die denkwürdigen Worte stehen:

EINTRITT 2,50, AUCH AUSSICHT!

KEIN KAFFEE, KEIN KUCHEN!

Auf dieses Meisterstück touristischer Vermarktung angesprochen, erhielt ich von meiner Pensionswirtin einen ausführlichen Vortrag über die Hintergründe der Schildbürgerei – selbstverständlich einschließlich der erotischen Verwicklungen. Und diverser Verwünschungen in Richtung des Schildaufstellers … (Ich greife meinem nächsten Beitrag schon mal vor: ich habe den Obolus entrichtet. Und es gab auch etwas zu zeichnen.)

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Burg Gößweinstein vor Wolken. Gezeichnet vor Ort, koloriert zu Hause.


One Comment on “Kein Kaffee, kein Kuchen”

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