Durch die Mainauen nach Bamberg

Von Kirchschletten aus bin ich  bei schönem Herbstwetter Richtung Bamberg gelaufen. Anfangs war es richtig sonnig, später stellte sich eine verhangene, sanfte Stimmung ein, die gut zu den stillen und unerwartet schönen Dörfern in der Mainaue passte. Es sind sehr alte Siedlungsplätze, meist auf kleinen warftartigen Anhöhen gelegen.

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Blick auf Ebing am Obermain. Super5-Tinte und Wasserfarbe.

Am nächsten Tag war ich dann in Bamberg unterwegs. Am Bauernmarkt mit seinen vielen alten Apfel- und Birnensorten, mit Honig und Nüssen konnte ich mich gar nicht satt sehen.

Im Diözesanmuseum des Bamberger Doms (der Dom selbst war am Samstag Nachmittag rappelvoll, so dass ich mich dorthin zurückgezogen hatte), konnte ich mich ganz in Ruhe und auf Augenhöhe noch einmal mit Maßwerk beschäftigen. So habe ich dann auch verstanden, warum es so maßlos schwer zu zeichnen ist:  die aus Kreissegmenten zusammengesetzten Formen scheinen einfach, doch entsteht ihre Komplexität aus der Räumlichkeit mit den vielen Schrägen.

Beide Zeichnungen sind vor Ort entstanden und auch abgeschlossen, lediglich die Schrift unter dem Maßwerk habe ich später ergänzt.

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Skizze vom Bamberger Bauernmarkt in Tinte und Wasserfarbe. Das Maßwerk im Diözesanmuseum ist mit Bleistift gezeichnet.



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