St.Petri über dem Wasser

Wie ein weißer Marmordom soll im Mittelalter die Feldsteinkirche über dem Wasser geleuchtet haben.

So steht es an einer Informationstafel neben der Kirche geschrieben.

Ich hatte nördlich von Bad Segeberg auf dem Dorf übernachtet, war durch das mal mehr, mal weniger hüglige Hinterland geradelt, bis der Große Plöner See so tiefblau vor mir lag, dass ich überlegte, ob ich nicht doch die Sonnenbrille aufhatte.

Es war ein kurzer Glücksmoment, bevor Wassergrundstücke die Sicht versperrten (Ach, Allmende …); einige Kilometer weiter wies der Weg zur Kirche.

Ich stand staunend: ein heiliger Hügel, ein Kraftort, von Eichen bestanden, wie es sich gehört. Der Schutzheilige der Kirche, Simon der Fischer, war nach den Evangelien der erste Schüler Jesu; später bekam er den Namen Petrus: „Der Fels“. Besser hätte es kaum passen können.


7 Kommentare on “St.Petri über dem Wasser”

  1. Avatar von wildgans wildgans sagt:

    ein ganz wunderbares Bild! Meint Sonja

    Gefällt 1 Person

  2. Avatar von Michael Michael sagt:

    Etwas ungewöhnlich, Radreisen per Aquarell zu dokumentieren. Aber entschleunigend in der heutigen schnelllebigen Zeit.

    Gefällt 1 Person

  3. Avatar von Matthias Frank Matthias Frank sagt:

    Liebe Annette

    wie schön, Deine einfühlsamen Beschreibungen wieder lesen zu können.

    Gute Reise!

    Matthias

    Gefällt 1 Person

  4. Avatar von Tine Tine sagt:

    Tolles Licht hast du da im Bild!

    Like


Hinterlasse eine Antwort zu Tine Antwort abbrechen