Von Møn nach Seeland

Nachdem ich mich zwei Tage lang auf Møn ausgeruht hatte (naja, eigentlich nur einen, am zweiten war ich an der Steilküste; die Bilder folgen) ging es weiter.

Die Kirchen von Møn sind für ihre Ausmalungen berühmt, ich habe einiges skizziert, doch schien mir nichts vorzeigbar. Die Bilder in der Kirche der Inselhaupstadt Stege sind noch einmal speziell, sie zeigen (u.a.) Jagdszenen in einem Stil, der an frühere Völker denken lässt, aber auch etwas von einem Comic hat.

Dann ging es wieder aufs Rad: Auf der „schönsten Brücke Dänemarks“ (wie die Dänen sagen) wurde mir hoch droben über dem Sund ein wenig bange, aber auch das ging vorüber und ich war auf Seeland angekommen, Dänemarks größter Insel.

Die Landschaft ist lieblich, sanfte Hügel mit weit verstreuten Einzelgehöften; der Weg ist so geführt, dass man immer mal wieder das Meer sieht. Die erste Übernachtung hatte ich in der Kleinstadt Præstø. Auch dort gibt es, wie in vielen Orten der Region, eine große Kirche – im Hochmittelalter war dies eine reiche Region.

Besonders hatten es mir die schön verzierten Quergiebel angetan; ich fuhr am nächsten Tag dort vorbei, um sie im Morgenlicht zeichnen zu können. Leider war der schönste Blick zugewachsen, so dass sie hier nur eine Nebenrolle bekommen.



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